Meditation in der Haft
Titel
Schichtenmodell

Grundlagen der Arbeit

Unsere Arbeit orientiert sich an den „Sieben Schritten zum Aufwachen“ nach Dipl.-Psych. Christian Meyer vom BITEP – Karen Horney Institut in Berlin. Seine Arbeit verbindet spirituelles Wachstum mit Persönlichkeitsentwicklung und ist einerseits beeinflusst von den Psychoanalytikern Karen Horney, Hermann Belan und Irving Yalom, dem Gestalttherapeuten Fritz Pearls und dem Gestalt- und Körpertherapeuten Dr. phil. Leland Johnson. Darüber hinaus finden sich Ansätze aus dem NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) und der systemischen Arbeit. Andererseits integriert die Arbeit Methoden der Meditation und des Achtsamkeits-Ansatzes. Neben Elementen aus dem Yoga und der Atemarbeit werden bestimmte Bewusstheitsübungen, Ton- und Körperübungen angewendet. Viele der genannten Übungen basieren auf der Grundannahme des Schichtenmodells.

Sieben Schritte zum Aufwachen

Sieben Schritte zur inneren Freiheit. Nach langjähriger Arbeit als Psychologe und spiritueller Lehrer machte Christian Meyer die Erfahrung, dass es offensichtlich einen bestimmten Prozess gibt, der zu Frieden und innerer Freiheit führt.
Dieser Prozess lässt sich in sieben grundlegenden Schritten darstellen.

Es sind Schritte des Loslassens:
a. Den Wunsch nach innerer Freiheit und Ausgeglichenheit erkennen.
b. Die Bereitwilligkeit, alles zu fühlen und zu erfahren, die Freude ebenso wie den Schmerz und annehmen, was jetzt ist.
c. Die Position des inneren Beobachters einnehmen.
d. Wiederkehrende Verhaltensmuster erkennen und verstehen.
e. Mit Atem- und Bewegungsarbeit Blockaden im Körper lösen und den Körper durchlässig und energievoll werden lassen.
f. Das Hadern mit und das Verleugnen der Vergangenheit beenden und das annehmen, was war.
g. Der existentiellen Angst begegnen und das entdecken, was keinen Anfang und kein Ende hat, die innere Freiheit.

Der Weg der inneren Erfahrung

Die innere Freiheit entsteht, wenn wir achtsam den Blick nach innen wenden und mit all dem einverstanden sind, was dort auftaucht. Wenn aufsteigende Gefühle gefühlt werden dürfen, erleben wir die Freiheit, sie nicht ausagieren zu müssen.

Wir fühlen ohne entstehenden Handlungsimpulsen zwanghaft folgen zu müssen.

Oft wird versucht, die Gefühle zu beherrschen, d.h. sie nicht auftauchen und hochkommen zu lassen. Dies hat mittel- und langfristig negative Auswirkungen. Die beiseite geschobenen oder verdrängten Gefühle tauchen wieder auf, verursachen Verspannungen und psychosomatische Belastungen.

Unser Ansatz zielt darauf ab, Gefühle zu fühlen - den Weg der inneren Erfahrung zu gehen und in Folge Impulskontrolle und Selbstbeherrschung zu erlangen.
Unterschiede zu herkömmlicher Meditation

Unterschiede zu herkömmlicher Meditation

x
Diese Seite benutzt Cookies für gestalterische Zwecke. Weitere Infos click hier